Trackinsight is part of ETF One, the fully integrated ETF platform of Kepler Cheuvreux. Learn more →
Helfen Sie uns, Ihr Erlebnis zu verbessern: Welche Art von Investor sind Sie?

· Der erste ETF, der je in den Vereinigten Staaten notiert wurde, stammt aus dem Jahr 1993 und ist heute ein Meilenstein in seiner Klasse (SPY)
· Das Wachstum von ETFs begann mit passivem Investieren, wobei die erste Generation von ETFs Marktindizes nachbildete
Werbung
· ETFs waren in den 2000er Jahren sehr erfolgreich und haben sich seitdem über alle Anlageklassen hinweg entwickelt, wobei sich einige auf bestimmte Anlagethemen und andere auf aktiv verwaltete Strategien konzentrieren
Seit der ersten Notierung in den Vereinigten Staaten im Jahr 1993 haben Exchange-Traded Funds (ETFs) einen langen Weg zurückgelegt. Sie sind inzwischen an Börsen in aller Welt notiert und werden in den Portfolios von Anlegern gehalten, von den größten Institutionen bis hin zum kleineren Privatanleger. Investoren nutzen ETFs als einfache Anlagelösung, die ihnen einen bequemen, kostengünstigen und liquiden Zugang zu einem breiten Spektrum von Anlageklassen, geografischen und sektoralen Spezialisierungen sowie aktiv verwalteten Anlagestrategien ermöglicht.
Die Beliebtheit von ETFs hat in den letzten zwanzig Jahren deutlich zugenommen. Sie sind mittlerweile das am schnellsten wachsende Produkt der Investmentbranche, sowohl was das verwaltete Vermögen betrifft wie auch in puncto Produktinnovation. Wie war das möglich? Kommen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch die Geschichte der ETFs.
ETFs sind gepoolte Anlagevehikel, die jedoch nicht als erste diese Struktur verwendet haben. Kollektive oder gemeinsame Fonds wurden erfunden, lange bevor der erste ETF auf den Markt kam. Der erste neuzeitliche Investmentfonds, der Massachusetts Investors Trust, wurde 1924 in den Vereinigten Staaten gegründet. Seine innovative offene Struktur ermöglichte die kontinuierliche Ausgabe und Rücknahme von Anteilen. So konnten Investoren zum ersten Mal auf einfache Weise Anlagen in einem von Profis verwalteten Investmentvehikel zusammenlegen.
ETFs machten sich als Index-Tracker einen Namen, waren aber nicht die ersten Finanzprodukte, die diesen Ansatz verfolgten. Passiv verwaltete Investments, die auch als Index-Investment bezeichnet werden, sind eine einfache Strategie, mit der die Nachbildung der Rendite eines Index angestrebt wird. Diese revolutionäre Strategie wurde 1975 eingeführt, als Vanguard den ersten Indexfonds auflegte, der den S&P 500 Index nachbildete. Die Aktivitäten des Fonds basierten auf der Arbeit von Eugene Fama über die Hypothese des effizienten Marktes. Die Idee war, einfach den Markt zu kaufen, anstatt zu versuchen, ihn zu schlagen.
Doch trotz dieser innovativen Entwicklung fehlte den Anlegern immer noch der größte Vorteil von ETFs, nämlich die Möglichkeit, ihre Fondsanteile an einer Börse zu handeln. Der nächste Schritt vollzog sich in den 1980er Jahren mit der Entwicklung des elektronischen Handels. Händler waren auf der Suche nach Möglichkeiten, sämtliche Komponenten eines Index in einer einzigen Transaktion zu kaufen. Die Lösung kam 1993 mit der Einführung des ersten ETFs in den Vereinigten Staaten, dem SPDR SPY, der bis heute der wohl bekannteste ETF der Welt ist.
Werbung
Der SPY war sofort ein Erfolg und entwickelte sich zum größten weltweiten ETF mit einem verwalteten Vermögen von 364 Mrd. USD (Stand: April 2021). Daraufhin wurden schnell weitere ETFs eingeführt, die andere US-amerikanische Large-Cap-Indizes wie den Dow Jones (1998) und den Nasdaq 100 (1999) abbilden. Die ETF-Branche konzentrierte sich ursprünglich auf Aktienindizes, deckte dann aber auch andere Anlageklassen wie festverzinsliche Wertpapiere, REITs und Rohstoffe sowie sogenannte „Smart Beta“- und Faktor-Indizes ab. All das trug dazu bei, dass sich ETFs zu einem beliebten Vehikel für indexbasierte Investments entwickelten.
2000 war ein bedeutendes Jahr für ETFs. Der erste faktorbasierte ETF wurde 2000 in den Vereinigten Staaten als Reaktion auf den Appetit nach intelligenten regelbasierten Strategien aufgelegt. Im selben Jahr erreichten die ETFs auch Europa.
Festverzinsliche Wertpapiere waren in der Vergangenheit eine für Investoren nur schwer zugängliche Anlageklasse. Anleihen werden in großen Denominierungen in außerbörslichen Märkten (OTC) gehandelt und oft fehlt es ihnen an Liquidität, was die Preisfindung erschwert. Die Komplexität der Märkte für festverzinsliche Wertpapiere machte es für viele Anleger fast unmöglich, an der gesamten Bandbreite der Möglichkeiten in dieser Anlageklasse zu partizipieren. Dies änderte sich 2002, als die Anbieter begannen, ETFs auf festverzinsliche Indizes einzuführen.
Zum ersten Mal konnte der durchschnittliche Investor mit festverzinslichen Wertpapieren so einfach handeln wie mit Aktien, und das Produkt ETF brachte einer traditionell illiquiden Anlageklasse eine bis dahin nie gekannte Erschwinglichkeit und Liquidität. Heute sind Anleihen-ETFs allgegenwärtig und bieten Investoren eine enorme Auswahl an Möglichkeiten, die in Staats-, Unternehmens- oder Agency-Anleihen von verschiedenen Emittenten an verschiedenen Märkten anlegen möchten.
SPDR waren 2004 die ersten, die einen Rohstoff-ETF, den SPDR Gold Trust (GLD), einführten. Ein Jahr später wurde den Investoren der erste nachhaltige ETF angeboten.
Mit Genehmigung der SEC wurden 2006 in den Vereinigten Staaten Short- und Leveraged-ETFs aufgelegt. Diese neuen ETFs boten den Investoren entweder eine inverse Performance zu dem Index, den sie abbildeten, oder ein Mehrfaches der Indexperformance.
Im Jahr 2010 vollzog sich bei den ETFs eine Revolution, als sie sich mit der Einführung des ersten aktiv verwalteten ETFs von Indizes entfernten. Dieser über seine Bestände vollständig transparente ETF war der Bear Stearns Current Yield Fund. Im gleichen Jahr durchbrach das Volumen der ETFs als Anlageklasse weltweit die Marke von 1 Billion Dollar. In den letzten Jahren, nämlich seit 2019, hat die SEC die Notierung von semitransparenten ETFs genehmigt.
Im Februar 2021, als sich die Finanzmärkte von der Coronavirus-Krise erholten, erreichten ETFs den Meilenstein von 8 Billionen US-Dollar mit fast 7.000 Fonds für Investoren rund um den Globus.
Werbung
Dieser Meilenstein ist beeindruckend, dennoch ist dies erst der Anfang für ETFs. Die Zukunft dieser Produkte scheint in noch mehr Innovation, einem breiteren Spektrum an Engagements und einem völlig neuen Ökosystem von Anlegern zu liegen, die bei der ETF-Party mitfeiern wollen.
Trackinsight ist ein führender Anbieter von ETF-Daten und -Technologie, der Institutionen befähigt, fundierte Entscheidungen bei der Auswahl von ETFs, der Portfoliokonstruktion und der Optimierung zu treffen.
Seit unserer Gründung im Jahr 2016 sind wir an der Spitze der Branche und bieten zugängliche, umfassende und zuverlässige Werkzeuge, um die sich wandelnden Bedürfnisse der Investoren zu unterstützen.
In den letzten zehn Jahren hat Trackinsight seine Aktivitäten auf sechs Länder ausgeweitet und Tausende von professionellen Investoren bedient. Wir haben kontinuierlich Innovationen entwickelt, um hochmoderne Lösungen anzubieten, die den sich verändernden Anforderungen des ETF-Marktes gerecht werden.
Im Jahr 2024 erwarb Kepler Cheuvreux, ein führendes unabhängiges europäisches Finanzdienstleistungsunternehmen, eine Mehrheitsbeteiligung an Trackinsight und wurde damit zum Hauptaktionär des Unternehmens.
Diese strategische Partnerschaft festigt Trackinsights Position als führender Anbieter von Tools zur Auswahl und Analyse von ETFs und stärkt gleichzeitig Kepler Cheuvreux‘ Engagement, ein führender Akteur im ETF-Sektor zu werden.
Gemeinsam sind wir bestrebt, fortschrittliche Dienstleistungen anzubieten, die professionelle Investoren, Berater, Institutionen und Emittenten unterstützen. Dieser neue Schritt ermöglicht es uns, noch umfassendere und innovativere technologische Lösungen anzubieten, die die ETF-Investitionen auf ein neues Niveau heben.
Mehr über Trackinsight